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14.03. – 17.04.2026

Slightly Soothing

Künstler*innen:

Tiziana Krüger

Marco Dirr​

Vernissage
13.03. 18:00 Uhr

Öffnungszeiten:
Donnerstag 14 – 19:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Ausstellungskonzept:

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Die Ausstellung, die sich über die unterschiedlichen Medien Skulptur und Fotografie erstreckt, vereint zwei künstlerische Positionen, die durch eine gemeinsame Haltung subtil miteinander in Resonanz stehen: ein aufmerksames Bewusstsein für ihre unmittelbare Umgebung, verbunden mit Neugier und Staunen gegenüber der Welt und der Natur.

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Tiziana Krüger untersucht dichotomische Räume und die Ambivalenz von Dingen, die widersprüchliche Emotionen hervorrufen. In ihren Arbeiten wird das Harte zerbrechlich, das Organische künstlich, und es entstehen subtile Spannungen zwischen Objekt, Raum und Betrachter. Grenzen bilden ein wiederkehrendes Thema – sie werfen Fragen nach Definition, Macht und Konsequenzen auf.

Marco Dirrs Arbeit zeichnet sich durch einen ausgeprägten Sinn für das Experimentieren mit analogen und digitalen Techniken in der Dunkelkammer aus. Durch die Transformation von Farbe und Material hinterfragt er gewohnte Sichtweisen und erforscht die Fotografie als offene Bildsprache. Seine vielschichtigen Arbeiten bleiben fragmentarisch und offen und laden zum Nachdenken und Überdenken ein.

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Zusammen erzeugen diese künstlerischen Positionen einen Zwischenzustand – eine schwebende Atmosphäre, in der Bedeutung nicht erklärt wird, sondern langsam durch Präsenz und aufmerksames Betrachten entsteht. Die Ausstellung lädt die Betrachter ein, in der Mehrdeutigkeit zu verweilen, die Instabilität anzunehmen und die Wahrnehmung selbst als etwas Lebendiges zu erleben: relational, verkörpert und ständig in Bewegung.

The exhibition, spanning the distinct media of sculpture and photography, brings together two artistic positions that resonate subtly with one another through a shared attitude: an attentive awareness of their immediate surroundings, combined with curiosity and a sense of wonder toward the world and nature.

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Tiziana Krüger investigates dichotomous spaces and the ambivalence of things that evoke contradictory emotions. In her work, the hard becomes fragile, the organic artificial, and subtle tensions emerge between object, space, and viewer. Boundaries form a recurring theme — raising questions of definition, power, and consequence.

Marco Dirr's work is characterized by a pronounced sense of experimentation with analog and digital techniques in the darkroom. Through transformations of color and material, he challenges habitual ways of seeing and explores photography as an open visual language. His multilayered works remain fragmentary and open, inviting reflection and reconsideration.

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Together, these artistic positions generate an in-between state — a suspended atmosphere in which meaning is not declared but emerges slowly, through presence and attentive looking. The exhibition invites viewers to linger in ambiguity, to embrace instability, and to experience perception itself as something alive: relational, embodied, and continually in motion.

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